Dr. W. Große Entrup
über die Datenerhebung
Datenerhebung
2001/2002 und 2003
Datenerhebung 2004
(veröffentlicht am
26. Juli 2005)
     
  Dr. Wolfgang Große Entrup:

Unsere Ziele bleiben unverändert hoch
 
 
Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter Politik & Umwelt der Bayer AG  
Globaler Wettbewerb, veränderte Kundenerwartungen, eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Stakeholder (Glossar») – wenige Beispiele einer sich immer rascher verändernden Welt. Wir sind überzeugt, dass wir diese Herausforderungen nur meistern können, wenn wir die Grundsätze der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen in unserem täglichen Handeln beachten. Nur so können wir nachhaltig den Wert unseres Unternehmens erhöhen. Hierzu benötigen wir aber eine Grundlage – verlässliche und faire politische und regulatorische Rahmenbedingungen, die für unsere Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind.
 
Im Dialog mit Politik und Gesellschaft
Daher suchen wir aktiv den Dialog mit Politik und Gesellschaft, um unsere Expertise einzubringen und die für uns entscheidenden Regelungen mitzugestalten. Aktuelle Beispiele sind hier die Europäische Chemikalienpolitik, der Verbraucherschutz, die integrierte Produktpolitik oder die Klimapolitik. Dieses Engagement betrachten wir ebenso als wesentlichen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung wie den Dialog mit unseren Stakeholdern über unser eigenes Handeln: So erfassen und veröffentlichen wir seit mehr als einem Jahrzehnt die weltweit wichtigsten Daten aus den Gebieten Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz. Inzwischen ist dies konzernweit zur selbstverständlichen Aktivität geworden.
 
Der Bayer-Konzern hat im Berichtszeitraum des vorliegenden Reports die bisher tiefgreifendste Neustrukturierung in seiner 140-jährigen Geschichte vorgenommen – ein dynamischer Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Durch Verkäufe oder Stilllegungen sind mehr als drei Dutzend Produktionsstandorte weggefallen; durch Zukäufe sind ebenso viele dazugekommen. Trotz aller Veränderungen bleibt unser Ziel unverändert: Auf den Gebieten Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz wollen wir nach wie vor die Standards setzen und zu den weltbesten Unternehmen zählen.
 
Seit Beginn dieses Jahrzehnts haben wir die Datenerhebung kontinuierlich verbessert und komplettiert, so auch nach der Umorganisation unseres Konzerns im abgelaufenen Jahr. Wir haben verstanden, dass der Dialog mit unseren Stakeholdern zukünftig einen hohen Stellenwert bei der Priorisierung unserer konkreten Sustainability-Ziele einnehmen wird. Deswegen haben wir Key-Performance-Indikatoren bestimmt, die unseren Fokus verdeutlichen werden. In diesen Bereichen werden wir uns quantitative Ziele setzen, die wir regelmäßig nachhalten sowie intern und extern kommunizieren werden. Wir haben uns aktiv in der Global Reporting Initiative (GRI) (Glossar») engagiert und bereits in 2003 an entsprechenden Aktionen teilgenommen. Schon jetzt folgen wir so weit wie möglich den GRI-Empfehlungen.
 
Anerkennung für unsere Politik
Bayer wird sich auch zukünftig verantwortlich gegenüber Gesellschaft und Umwelt erweisen, wie es seiner Tradition entspricht. So bitten wir auch diesmal unabhängige Dritte, unsere Daten kritisch zu prüfen und ihre Stellungnahme abzugeben. Und wir veröffentlichen wie in den vergangenen Berichten unsere Ziele und geben Auskunft über das Erreichte. Diese Politik findet ihre Anerkennung: Zum fünften Mal in Folge wurden wir im Jahr 2003 im Index der renommierten Dow-Jones-Sustainability-Familie berücksichtigt. Ein Erfolg, der uns für die Zukunft weiter anspornt.

 

 

Die Ziele in Zahlen und Fakten
Bayer im Dialog