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Dr.
Wolfgang Große Entrup:

Unsere
Ziele bleiben unverändert hoch
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| Dr. Wolfgang Große Entrup,
Leiter Politik & Umwelt der Bayer AG |
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Globaler Wettbewerb, veränderte Kundenerwartungen, eine
Vielzahl sehr unterschiedlicher Stakeholder (Glossar») – wenige Beispiele
einer sich immer rascher verändernden Welt. Wir sind überzeugt,
dass wir diese Herausforderungen nur meistern können, wenn
wir die Grundsätze der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen
in unserem täglichen Handeln beachten. Nur so können
wir nachhaltig den Wert unseres Unternehmens erhöhen. Hierzu
benötigen wir aber eine Grundlage – verlässliche
und faire politische und regulatorische Rahmenbedingungen, die
für unsere Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich
sind.
Im Dialog mit Politik und Gesellschaft
Daher suchen wir aktiv den Dialog mit Politik und Gesellschaft,
um unsere Expertise einzubringen und die für uns entscheidenden
Regelungen mitzugestalten. Aktuelle Beispiele sind hier die
Europäische Chemikalienpolitik, der Verbraucherschutz,
die integrierte Produktpolitik oder die Klimapolitik. Dieses
Engagement betrachten wir ebenso als wesentlichen Teil unserer
gesellschaftlichen Verantwortung wie den Dialog mit unseren
Stakeholdern über unser eigenes Handeln: So erfassen
und veröffentlichen wir seit mehr als einem Jahrzehnt
die weltweit wichtigsten Daten aus den Gebieten Gesundheit,
Sicherheit und Umweltschutz. Inzwischen ist dies konzernweit
zur selbstverständlichen Aktivität geworden.
Der Bayer-Konzern hat im Berichtszeitraum des vorliegenden
Reports die bisher tiefgreifendste Neustrukturierung in seiner
140-jährigen Geschichte vorgenommen – ein dynamischer
Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Durch Verkäufe
oder Stilllegungen sind mehr als drei Dutzend Produktionsstandorte
weggefallen; durch Zukäufe sind ebenso viele dazugekommen.
Trotz aller Veränderungen bleibt unser Ziel unverändert:
Auf den Gebieten Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz wollen
wir nach wie vor die Standards setzen und zu den weltbesten
Unternehmen zählen.
Seit Beginn dieses Jahrzehnts haben wir die Datenerhebung kontinuierlich
verbessert und komplettiert, so auch nach der Umorganisation
unseres Konzerns im abgelaufenen Jahr. Wir haben verstanden,
dass der Dialog mit unseren Stakeholdern zukünftig einen
hohen Stellenwert bei der Priorisierung unserer konkreten Sustainability-Ziele
einnehmen wird. Deswegen haben wir Key-Performance-Indikatoren
bestimmt, die unseren Fokus verdeutlichen werden. In diesen
Bereichen werden wir uns quantitative Ziele setzen, die wir
regelmäßig nachhalten sowie intern und extern kommunizieren
werden. Wir haben uns aktiv in der Global Reporting Initiative
(GRI) (Glossar»)
engagiert und bereits in 2003 an entsprechenden Aktionen teilgenommen.
Schon jetzt folgen wir so weit wie möglich den GRI-Empfehlungen.
Anerkennung für unsere Politik
Bayer wird sich auch zukünftig verantwortlich gegenüber
Gesellschaft und Umwelt erweisen, wie es seiner Tradition
entspricht. So bitten wir auch diesmal unabhängige Dritte,
unsere Daten kritisch zu prüfen und ihre Stellungnahme
abzugeben. Und wir veröffentlichen wie in den vergangenen
Berichten unsere Ziele und geben Auskunft über das Erreichte.
Diese Politik findet ihre Anerkennung: Zum fünften Mal
in Folge wurden wir im Jahr 2003 im Index der renommierten
Dow-Jones-Sustainability-Familie berücksichtigt. Ein
Erfolg, der uns für die Zukunft weiter anspornt.
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